Warum 2021 mich platt gemacht hat | Teil 1

Als ich an Weihnachten das vergangene Jahr Revue passieren ließ, merkte ich, dass ich aufgrund der Ereignisse einen halben Roman schreiben könnte. Vielleicht verarbeite ich diese Dinge tatsächlich mal in einem Roman; wäre nicht das erste Mal - aber dazu später mehr. 

Der Nestbau hat begonnen

 

Nachdem ich in den letzten 20 Jahren so oft umziehen musste, sehnte ich mich schon lange nach einem "richtigen" Zuhause.

 

Im Frühling luden mein Freund und ich uns einfach mal neugierhalber diverse Immobilien-Apps runter und stellten fest, dass unsere Vorstellungen vom perfekten Zuhause doch etwas voneinander abwichen. 

 

Gerade mal bei der dritten aller Besichtigungen (ja, kaum zu glauben, oder?) betraten wir ein Haus in Nittenau, meiner Heimatstadt, und ich fühlte mich sofort wie daheim. Unsere Absicht war, dieses Haus einfach mal anzuschauen, um zu sehen, was man denn auf dem "Land" für sein Geld bekommen kann. Zwei Wochen später besichtigten wir das Haus nochmal zusammen mit einem Bauunternehmer und einem Architekten, die ihren fachmännischen Senf dazugaben, damit wir abschätzen konnten, was noch alles auf uns zukommen würde. Danach gingen mein Schatz und ich im Katzentempel Regensburg essen und ich stellte ihm die alles entscheidende Frage: "Willst du mit mir dieses Haus kaufen?" Und er hat "ja" gesagt! 😍

Da wir uns mit den Verkäufern darauf geeinigt haben, den bestehenden Mieter im Obergeschoss für einen befristeten Zeitraum zu übernehmen, renovierten wir zunächst das leerstehende Erdgeschoss und begaben uns auf die Suche nach Mietern - ebenfalls befristet. Hätten wir keine gefunden, wären wir selbst eingezogen, was auf die Dauer mitsamt Fotostudio ziemlich eng geworden wäre. Seit Ende Juli drehte sich in nahezu jeder freien Minute alles um das Haus.

Die Nerven lagen blank 

 

Wie bei allen Menschen hat sich auch bei uns aufgrund der Umstände rund um “C” eine gewisse Grundstimmung breitgemacht, dank der man alle anderen Problemchen des Alltags automatisch als schwerer empfindet.

 

Parallel zum Thema Haus arbeitete ich in meinem Job als Social-Media-Beauftragte und als selbstständige Fotogräfin - mitten in der Hochzeits-Hauptsaison - was ich in Summe völlig unterschätzt hatte... 

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